Liebe Leser/-innen,

copyright Constanze Wilken



ich freue mich, Sie auf meiner Seite begrüßen zu dürfen, denn das bedeutet, dass Sie eines meiner Bücher gelesen oder darüber gehört haben und sich für die Autorin interessieren, die hinter der Geschichte steckt.

Aufgewachsen bin ich in einem Küstenort an der Nordsee und die Liebe zur See ist geblieben. In Kiel studierte ich Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaft und lebte danach für mehrere Jahre in England. In der bezaubernden Küstenstadt Aberystwyth, im wildromantischen Wales, habe ich im Fach Kunstgeschichte promoviert und das Schreiben für mich entdeckt. Und so spielt auch mein erster Roman „Die Frau aus Martinique“ in Wales.

Eine Zeitlang habe ich mit zeitgenössischen norddeutschen Künstlern verschiedene Projekte realisiert und für englische Antiquitätenhäuser Provenienzen recherchiert. Die Forschungen zur Herkunft seltener Antiquitäten führten mich durch Europa und vor allem nach Italien. Seitdem haben mich Geschichte, Kultur und Lebensart dieses wundervollen Landes nicht losgelassen.

Nachdem „Was von einem Sommer blieb“ in Bergamo, an den Oberitalienischen Seen spielte, wurde das toskanische Lucca Mittelpunkt meines ersten Historienromans – „Die Tochter des Tuchhändlers“. Lucca zeigt sich auch heute noch als mittelalterliches Juwel mit verwinkelten Gässchen und Cafés, die mit unwiderstehlichen Köstlichkeiten aus Schokolade verlocken.

Für meine Recherchen unternehme ich ausgedehnte Reisen und lasse mich von Land und Leuten inspirieren. Oft ergeben sich aus zufälligen Begegnungen und Gesprächen wertvolle Hinweise und ich sammle Eindrücke in Form von unzähligen Fotos. Mit dem Schreiben beginne ich in der Zurückgezogenheit meiner nordfriesischen Heimat. Hinter dem Deich, inmitten der Dünen finde ich die dafür nötige Ruhe bei meiner Familie und mit meinen Hunden und Katzen.

Bei Byron oder Gregorovius heißt es, dass man Rom im Mondlicht durchwandern muss, weil dann die Toten aus den Gräbern springen, um die Ruinen zu bevölkern und für Augenblicke wieder zum Leben erwecken – Könige und Barone, Helden und Gelehrte, Päpste und Markgrafen, Lehnsherren und Mägde… und genauso möchte ich meine Leser mitnehmen auf Reisen in vergangene Zeiten, in das Leben und Leiden meiner Helden und Heldinnen und Orte mit dem Zauber erzählter Geschichten erfüllen.

Ihre Constanze Wilken